SPD kritisiert Informationspolitik von Hessen Mobil

Helsa – Die Helsaer SPD-Fraktion kritisiert mit Blick auf den geplanten Bau des A 44-Tunnels Helsa die Informationspolitik von Hessen Mobil.

Anlass ist die jüngste HNA-Berichterstattung zu den Planungen der Landesstraßenbaubehörde, die Zufahrt zur künftigen Tunnelbaustelle nicht über die Siedlung Mariengrund, sondern allein über die B 7 einzurichten. Wie berichtet, hatte Hessen Mobil in Mariengrund Vermessungsarbeiten durchgeführt, was zu einer Beunruhigung der Anwohner geführt hatte.

Nach Auffassung der Helsaer SPD wäre es wünschenswert gewesen, über die Hintergründe dieser Vermessungsarbeiten nicht erst aus der Zeitung zu erfahren. „Diese Info hätte schön viel früher, nämlich vor Beginn der Vermessungsarbeiten kommen müssen“, sagt SPD-Fraktionschef Dirk Schröder.

Durch die Aufnahme der Arbeiten und dadurch, dass die Anwohner im Unklaren gelassen worden seien, seien nur wieder Angst und Sorge geschürt worden. So hätte Hessen Mobil die Gemeinde Helsa als auch die Anwohner im Bereich Mariengrund direkt informieren sollen.

Schröder: „Das Thema A 44 ist so sensibel, dass die Bürger unserer Gemeinde ein Recht darauf haben, frühzeitig durch Hessen Mobil informiert zu werden.“

Verärgert zeigt sich die Helsaer SPD auch über die erneute Aussage von Hessen Mobil, dass es erst eine Bürgerinformation kurz vor Baubeginn des Tunnels geben werde. „Die Gemeindevertretung Helsa hat in ihrer Sitzung am 28. März auf Antrag der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen, dass der Gemeindevorstand dazu aufgefordert wird, noch vor den Sommerferien eine Informationsveranstaltung durchzuführen“, sagt Schröder.

Zu dieser Veranstaltung sollten auch Vertreter von HessenMobil eingeladen werden, die umfassend und ausführlich informieren sollen.

HNA

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