Großalmerode möchte herrenlose Straße übernehmen

Sehr gut, dass es nunmehr zu einer einvernehmlichen Lösung zwischen Helsa, Großalmerode und dem NVV gekommen ist. Gerade für den Ortsteil Wickenrode ist dies von enormer Wichtigkeit.

Straße zwischen Großalmerode und Helsa soll einen neuen Besitzer bekommen

Großalmerode. Die bisher herrenlose Straße zwischen Helsa und Großalmerode soll einen neuen Besitzer bekommen. Dafür haben die Kommunen Großalmerode und Helsa gesorgt, die dabei vom Nordhessische Verkehrsverbundes unterstützt werden.

Eine Sache ist herrenlos, wenn sie niemals einen Eigentümer oder Besitzer hatte, oder diese aufgegeben wurde. Für die Straße zwischen Helsa und Großalmerode fühlte sich seit den 1970er-Jahren niemand zuständig.

Im Rahmen eines Treffens aller Beteiligten hat der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des NVV, Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises, dem Bürgermeister von Großalmerode Finn Thomsen eine Kostenübernahmeerklärung überreicht.

Darin ist geregelt, dass die Verwaltungskosten für die Übernahme der Straße in den Besitz der Kommune vom NVV getragen werden. Damit ist die Basis gelegt, um aus der herrenlosen Straße eine Straße der Kommune Großalmerode zu machen. Nach dem Hessischen Straßengesetz wird jetzt geprüft, ob die Kommune die Straße übernehmen kann. Für den NVV ist die Straße von besonderer Bedeutung, denn dort ist die regionale Buslinie 210 Helsa-Großalmerode-Witzenhausen regelmäßig unterwegs und ab 15. April sogar durchgängig mindestens alle 60 Minuten.

Mit der Kostenübernahme kann jetzt das Verfahren begonnen werden, um Großalmerode in den Besitz der Straße zu bringen. Damit sind dann auch die Verantwortlichkeiten, etwa zur Straßenunterhaltung und die Verkehrssicherung wie die Räumpflicht im Winter geregelt.
Aufgrund der ungeklärten Verhältnisse kam es bei winterlichen Verhältnisse immer wieder dazu, dass die Buslinie die Straße aus Sicherheitsgründen nicht befuhr und ein Wohngebiet in Helsa-Wickenrode nicht mehr angefahren werden konnte.

Für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Stefan G. Reuß zeigt sich in dem gemeinsamen Vorgehen auch die landkreisübergreifende Zusammenarbeit: „ Mit der Kostenübernahme als Unterstützung des NVV können wir ein jahrzehntelang andauerndes Problem für alle zufriedenstellend lösen.

Damit kann die Buslinie zukünftig verlässlich zwischen den Landkreisen Kassel und Werra-Meißner unterwegs sein.“

Die Stadtverodnetenversammlung von Großalmerode muss dem Vorhaben aber noch zustimmen.

lokalo24.de

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