Helleres Licht für Helsa

Gemeinde will 240 Laternen mit LEDs ausstatten

HELSA. Stromsparen und trotzdem mehr Licht: In Helsa und Ortsteilen sollen rund 240 Straßenlampen von Quecksilberdampfleuchten auf LED-Technik umgestellt werden. „Die alten Leuchten hatten 125 Watt und waren nicht dimmbar. Die neuen Lampen haben hingegen 38 Watt, sind dimmbar und obendrein heller. Das spart nicht nur ein vielfaches an Strom, sondern auch Kosten“, sagte Bürgermeister Tilo Küthe (SPD).

Rund 146 500 Euro kostet das Vorhaben, dass die Gemeinde jetzt in Auftrag gegeben hat. Das Geld kommt aus dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm des Landes Hessen. In Helsa sind es 90 Lampen, in Wickenrode 130, in Eschenstruth acht und in St. Ottilien zwölf.

„Das Projekt wird straßenzugweise umgesetzt“, sagte Küthe. Wann es abgeschlossen sein soll, war noch nicht klar.
Laut Küthe werden im Ortsteil Wickenrode auch die bestehenden Peitschenmasten gegen gerade Masten getauscht. „Die alten Masten standen zu wenig weit auseinander.“ Der Beschluss wurde bis auf eine Endhaltung einstimmig von allen Fraktionen getragen.

„Das ist ein weiterer Schritt auf dem richtigen Weg, auf dem wir die Umwelt mehr schonen und Geld sparen“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Florian Pohner. „Da machen wir Fortschritte in der Wärmeentwicklung, Energiekosten und Langlebigkeit.“

Auch die SPD ist überzeugt von dem Vorhaben. Fraktionschef Dirk Schröder: „Es ist gut, dass wir die Lampen mit KIP-Mitteln in einem Rutsch erneuern können und nicht über Jahre daran arbeiten müssen.“ Er hoffe jetzt auf eine zügige Umsetzung, „auch wenn natürlich nicht in allen Ortsteilen gleichzeitig daran gearbeitet werden kann.“

Seitens der GLH gab es ebenfalls Zustimmung: „Wir begrüßen, dass jetzt auch die restlichen Lampen auf LED-Technik umgestellt werden“, so der Vorsitzende Rainer Dallmann.

HNA

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