Schmutzwäsche der Feuerwehren landet in Helsa

HELSA. Wohin mit der schmutzigen Brandschutzbekleidung der Feuerwehr? Diese Frage stellt sich kaum jemand und ist sozusagen brandaktuell.

Die Overalls der Feuerwehren dürfen nicht „einfach mal so“ in der haushaltsüblichen Maschine gewaschen werden. Spezielle Aufbereitungsverfahren sind erforderlich, damit die Anzüge den nächsten Einsatz schadlos überstehen. Bisher wurde die Bekleidung der Feuerwehr Helsa am Flughafen Kassel-Calden gewaschen und getrocknet. Auf die Dauer ist das aber zu kostspielig. Abhilfe will die Gemeinde jetzt schaffen, in dem sie eine Waschschleudermaschine mit einem Trocknungsschrank anschaffen möchte.

Hierzu sollen im laufenden Haushalt zusätzlich 45 000 Euro mittels Kredit bereitgestellt werden. Eine neu zu schaffende halbe Personalstelle soll sich dann um den reibungslosen Ablauf kümmern.

Da sich das Waschproblem auch für andere Kommunen stellt, bietet Helsa Hilfe an. Um die Maschinen auszulasten, kann die Schmutzwäsche nach Helsa gebracht werden. Im Gespräch sind bisher bis zu acht Kommunen, die dieses Angebot annehmen würden. „Ein entsprechender Vertrag muss noch geschlossen werden“, erklärt Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) auf Nachfrage der HNA. Den beteiligten Gemeinden werden dann die Kosten in Rechnung gestellt.

Abkauf durch Niestetal

Fest steht bereits, dass die Gemeinde Niestetal, sobald der Neubau des Feuerwehrgerätehauses fertig ist, die Geräte der Gemeinde Helsa abkaufen will. Dann wird sich Niestetal um die schmutzige Bekleidung kümmern.

HNA

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